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Verpackungs-Tipps

6 Tipps, um Ihre Verpackungskosten zu reduzieren

Die Anschaffung von Verpackungsmaterial und eventuell dazugehörigen Maschinen verursacht Kosten, die sich jeder (Online-)Händler gerne spart. Das gilt auch für die Gebühren, die laut Verpackungsgesetz für das Inverkehrbringen von Verpackungen anfallen.

Grundsätzlich – auch im Hinblick auf die Umwelt – gilt: Keine Verpackung ist die beste Verpackung. Oft lassen sich Kartons, Folien, Klebebänder, Wellpappe usw. für einen sicheren Versand zwar nicht vermeiden, aber minimieren, wie die nachfolgenden Vorschläge zeigen.

1. Passgenaues Verpacken reduziert die Versandkosten

Hohlräume in Kartons und anderen Behältnissen sind (in der Regel) unerwünscht und werden daher für einen sicheren Transport mit Holzwolle, Luftkissen, Verpackungschips usw. gefüllt – was wiederum ins Geld geht, wenn Sie das Füllmaterial zukaufen müssen. Zudem kosten größere Kartons, Beutel usw. (natürlich) mehr als kleinere, auch was die Entsorgungskosten betrifft. Halten Sie daher die Verpackungen so klein wie möglich und verpacken Sie Ihre Produkte platzsparend.

2. Kartonpolster selbst produzieren

Nutzen Sie die Kartons, die sich bei Ihnen stapeln, weiter und stellen Sie mithilfe einer Kartonverpackungspolstermaschine Ihr Füllmaterial einfach und schnell selbst her. Diese Tisch- oder Standgeräte zählen definitiv zu den sinnvollen Verpackungsmaschinen für Online-Shops, da sie Füllmaterial und dessen Kosten für Anschaffung, Lagerung und Entsorgung einsparen. Zudem leisten Sie mit der Weiterverwendung ohnehin vorhandener Ressourcen einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

3. Verpackungen selbst herstellen

Vorkonfektionierte Kartons sind in der Anschaffung teuer und passen in ihren Ausmaßen oftmals nicht optimal zu den eigenen Produkten. Außerdem schlagen sie in der CO2Bilanz negativ zu Buche. Eine gute Möglichkeit, Verpackungs-, Versand- und Entsorgungskosten zu sparen, sind selbst angefertigte Verpackungen, z.B. aus Folie. Dafür gibt es einige interessante Möglichkeiten, wie die nachfolgenden Punkte zeigen:

4. Mit Schrumpfmaschinen Folie sparen

verpackungsmaschine

Mit der richtigen Schrumpfmaschine sind Sie in der Lage, passgenaue, hochwertige und repräsentative Folienverpackungen herzustellen. Abhängig von

  • Größe der Ware
  • Gewicht der Ware
  • Warendurchsatz
  • gewünschtem Automatisierungsgrad

kommen Maschinen wie

zum Einsatz. Sie schrumpfen unter Hitzeeinwirkung die Schrumpffolie aus Polyethylen (PE) oder Polyolefin (POF) wie eine zweite Haut um Ihre Produkte. Diese Verpackungsart spart aufgrund ihrer Passgenauigkeit viel Material ein (im Gegensatz zu den in der Anschaffung relativ teuren Folienbeuteln).

Hochwertige POF-Folie ist oft die günstige Lösung

Polyolefin-Feinschrumpffolie besteht aus Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) und überzeugt aufgrund ihrer in diesem Verbund einzigartigen Eigenschaften: Sie

  • ist glänzend und setzt so das Produkt optimal in Szene;
  • schrumpft glasklar und faltenfrei;
  • lässt sich hervorragend verarbeiten.

Gerade der letzte Punkt ist im Hinblick auf Kostenersparnis bei Verpackungen interessant: POF-Folien lassen sich bei niedriger Temperatur schrumpfen, was Energie sparen hilft. Zudem verringert sich der Folienverbrauch aufgrund ihrer sehr hohen Reißfestigkeit – hier lohnt es sich als Händler, genau hinzusehen und einen Vergleich hinsichtlich der Kosten für andere Folien aufzustellen. Oftmals ist POF günstiger in der Anschaffung wie zum Beispiel PE.

5. Die Verwendung von hochwertigem Material spart Geld

Wie schon am oben genannten Beispiel POF-Folie ersichtlich ist, spielt die Qualität der verwendeten Materialien eine große Rolle bei der Kostenreduzierung. Das trifft beispielweise auch auf Stretchfolien für Maschinen zu, die in unterschiedlichen Ausführungen und Qualitätsstufen erhältlich sind. Je nach Folie unterscheiden sie sich in

  • ihrer Dehnbarkeit (zwischen 150 und 300 %)
  • ihrer Durchstoßfestigkeit
  • ihren Laufeigenschaften
  • ihrer Rückstellkraft.

Auch Handstretchfolien für manuelle Wickelhilfen verfügen über eine hohe Dehnbarkeit, mit der sich viel Material sparen lässt.

Achten Sie beim Verpacken Ihrer Ware darauf, welche Eigenschaft(en) wichtiger sind und verwenden Sie nur Folie, die Ihren Ansprüchen optimal gerecht wird. So verhindern Sie, dass die Folie sich nicht gut handhaben lässt und/oder reißt.

6. Folieneinsparung dank optimaler Stretchmaschine

Sowohl die manuelle Wickelhilfe als auch Stretchmaschinen wie Palettenwickler und Stretchroboter dehnen die Stretchfolie vor und reduzieren so den Folienverbrauch enorm. Bei der Wickelhilfe beträgt die Materialersparnis bis zu 50 %, wohingegen Wickelroboter und stationäre Palettenwickler mit einer Folienvorreckung (= Vordehnung) von bis zu 400 % punkten. Mit der Wahl eines Geräts, das auf die individuellen Voraussetzungen abgestimmt ist, lässt sich demnach viel Geld sparen.

Ihr Verpackungsexperte verschafft sich gemeinsam mit Ihnen einen Überblick über Ihre Situation und stellt Ihnen die auf Sie zugeschnittene Verpackungslösung, inklusive der richtigen Materialien, vor – so können Sie sich voll und ganz auf Ihre Produkte konzentrieren.

Herzliche Grüße aus Landsberg am Lech

Ihr Mathias Weileder